
UV-Härtung richtig umsetzen – ohne übermäßige Kosten
Damit ein UV-Härtungssystem tatsächlich funktioniert und weiterhin funktionsfähig bleibt, kommt es meist auf zwei Dinge an: Wie viel Licht auf das Harz trifft und wie man mit der entstehenden Wärme umgeht.
Die meisten Unternehmen kaufen ihre Komponenten bei fünf verschiedenen Lieferanten und verlangen anschließend einen hohen Preis für die „Bequemlichkeit“, alles zusammenzustellen. Wir machen das anders. Wir fertigen unsere eigenen Quarzkapseln sowie Balastgeräte selbst. Keine Zwischenhändler, keine zusätzlichen Kosten. Nur das Nötigste.
Die Leistung aussuchen
Der Vorteil eines modularen Systems ist, dass man nur für das bezahlt, was man wirklich benötigt. Wenn die Produktionsgeschwindigkeit hoch ist, kann man die Leistung erhöhen oder die Länge der Lampen vergrößern, um mehr Fläche zu behandeln.
Aber es gibt auch eine Herausforderung: Je länger die Lampen sind, desto größer ist der Spannungsabfall. Und je höher die Leistung ist, desto mehr Wärme entsteht. Wenn man die Leistung erhöht, um die Produktion zu beschleunigen, darf man die Ventilatoren nicht vergessen. Wenn die Kühlung der entstehenden Wärme nicht standhalten kann, werden die Lampen viel schneller kaputtgehen, als es eigentlich notwendig wäre. Es handelt sich dabei um ein einfaches Gegenüberstellen von Vor- und Nachteilen – doch genau hier machen viele Menschen Fehler.
Für die Praxis konzipiert
Wir wollten die Gehäuse nicht übermäßig kompliziert gestalten. Das würde nur Kosten verursachen, ohne etwas an Wert hinzuzufügen. Stattdessen konzentrierten wir uns auf das, was wirklich wichtig ist – wie zum Beispiel die elektrische Stabilität sowie die Füllung der Röhren mit Gas.
Wir verwenden standardisierte Anschlüsse, sodass die Lampen bei Wartungsarbeiten einfach eingesetzt werden können. Kein Herumfummeln mit den Komponenten – keine Stundenstillstand. Da wir die Herstellung der Elektroden kontrollieren, bleibt die Lichtausbeute konstant. Man wird keine Unterschiede zwischen den einzelnen Modulen feststellen. Es funktioniert einfach.
Die Kompromisse
Diese Systeme sind ideal für große Mengen an Produkten – zum Beispiel beim Lackieren von PET-Produkten oder beim Verarbeiten von Elektronikkomponenten. Man erhält dabei industriegerechtes Quarzmaterial sowie zuverlässige Balastgeräte zu Großhandelspreisen.
Aber ich muss ehrlich sein: Modulare Systeme sind nicht so einfach in der Handhabung wie riesige Härtungsöfen. Man muss bei der Verkabelung und Ausrichtung sehr precis vorgehen. Wenn die Ausrichtung auch nur um ein paar Millimeter fehlt, merkt man das sofort. Es entstehen ungleichmäßige Bereiche auf dem Substrat – und das ist ein Problem, das niemand haben möchte. Mess zweimal, ausrichten einmal.